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Wissenswertes

Die therapeutischen Maßnahmen des Heilpraktikers (Psychotherapie) werden nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen, jedoch tragen verschiedene private Krankenkassen und Zusatzversicherungen die Behandlungskosten oder Anteile davon. Oft können die Therapiekosten oder Weiterbildungsmassnahmen auch steuerlich abgesetzt werden.

Kunst- oder Gestaltungstherapie ist in der stationären Psychotherapie seit Jahrzehnten ein fester Bestandteil der Behandlungskonzepte, weil sie hoch wirksam ist. Die Kosten werden aber für ambulante Kunsttherapie nach dem Psychotherapeutengesetz von 1999 nicht mehr von gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

Einige Betriebskrankenkassen erstatten Kunsttherapie auf Antrag. Während private Krankenversicherungen Leistungen von Heilpraktikern in anerkannten medizinischen Heilmethoden erstatten, tun sie es bisher im Einzelfall bei Leistungen von Heilpraktikern für Psychotherapie.

Das heißt: ambulant müssen Patienten das Honorar für eine kunsttherapeutische Behandlung häufig ganz oder teilweise selbst zahlen. Da sie für manche Erkrankungen Erfolg versprechender ist, als „sprechende“ Psychotherapie, würde so im Grunde das Gesundheitswesen von Kunsttherapie als Kassenleistung profitieren.

Im zunehmenden Wettbewerb der Krankenkassen ist eine Tendenz zu erkennen, Kunsttherapie in ihr Angebot aufzunehmen. Es lohnt sich auf jeden Fall, einen Antrag zu stellen.

Als Vorteile wären zu erwähnen:

  • Keine langen Wartezeiten.

  • Ihre Privatspäre bleibt gewahrt.

  • Sie tragen allein die Verantwortung für Ihre psychische Gesundheit.

  • Engagierte Therapeuten, die sich ständig weiterbilden.